Das schreckliche Nachbeben einer Begegnung mit dem Tod
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Jean-Paul Mari |
TEDxCannes
• March 2015
Im April 2003, zu Beginn der Stationierung der amerikanischen Truppen in Bagdad, trifft ein Projektil das Gebäude, in dem sich Schriftsteller und Kriegsberichterstatter Jean-Paul Mari aufhält. In diesem Augenblick sieht er dem Tod ins Auge und macht dadurch die Bekanntschaft mit einem Geist, der all diejenigen heimsucht, die seit jeher ihr Leben auf einem Schlachtfeld aufs Spiel gesetzt haben. "Was ist diese Sache, die ohne sichtbare Wunden tötet?", fragt sich Mari. Man kennt sie unter der Bezeichnung "Posttraumatische Belastungsstörung" – oder wie Mari sie beschreibt: "Die Begegnung mit dem Nichts des Todes". In seinem Vortrag sucht er nach Antworten auf das menschliche Sein, die Sterblichkeit und die Psychose in den Tiefen des Traumas, das das Grauen zurücklässt.